Rudolf R. Ballabene
Liegendes fohlen
monogrammiert
Tonskulptur
9 cm hoch x 20 cm breit
Pferdemotive sind in Ballabenes Oeuvre besonders häufig. Aufgewachsen im westungarischen Zurndorf, beobachtete er schon als Kind die Tiere auf den Weiden und Feldern seiner Heimat und entwickelte früh ein Gespür für ihre Anatomie und ihre Bewegung. Als leidenschaftlicher Reiter blieb er dem Pferd sein Leben lang verbunden und verfolgte mit großem Interesse ihre Lebensweise und ihre Bewegungen. So gelangen ihm mit vergleichbarer Leichtigkeit und Ausdruckskraft Bilder von galoppierenden, sich aufbäumenden oder ruhenden Pferden.
Eine Reihe besonders reizvoller kleiner Tonskulpturen zeugt davon, dass Ballabene die Bewegung und Anatomie des Pferdes nicht nur auf der Leinwand, sondern auch im dreidimensionalen Raum beschäftigte. In dieser Reihe zeigt er stehende und liegende Fohlen: Die noch ungeschickten zaghaften Bewegungsversuche bringt er hervorragend zum Ausdruck.