AUSTELLUNGEN:

1904 Kunstsalon Pisko, Wien

1907 Künstlerhaus, Wien

1908 Künstlerhaus, Wien

1909 Künstlerhaus, Wien

1911 Kunstsalon Pisko, Wien 

Künstlerhaus, Wien

1922 Kollektivausstellung, Palast der Schönen Künste, Wien

1924 Glaspalast Burggarten, Wien

1924 Kollektivausstellung der Kunstgemeinschaft Wien

1926 Donauländische Künstler, Theseustempel, Wien

WERKE IN:

Belvedere, Wien

Jakob Koganowsky

Als Stimmungsimpressionist liebte Koganowsky die große Inszenierung wunderschöner Plätze. Er beeindruckt sehr mit seinen von Licht durchfluteten Motiven. Mit Vorliebe zeigt der Kunsthandel Hieke seine großformatigen Gemälde, die zumeist mit einer starken Tiefenwirkung den Betrachter in ihren Bann ziehen.

Seine erste künstlerische Ausbildung erhielt er in Odessa, dann studierte er an der Akademie in Wien und später in München. Erste Erfolge feierte er u.a. 1904 bei einer Kollektivausstellung im Kunstsalon Pisko, die u.a. auch ein prominenter Vertreter der kaiserlichen Familie, Erzherzog Rainer, besuchte. Auf seine Empfehlung wurde ein Gemälde für die kaiserlichen Sammlungen angekauft (heute Belvedere, Wien).

Koganowsky spezialisierte sich erfolgreich auf die Landschaftsmalerei und fand besonderen Gefallen an Motiven österreichischer Gegenden. Dabei ist u.a. auch das Salzkammergut von seiner schönsten Seite vertreten. Neben Wiesen und Wäldern werden auch Bauernhäuser und verschwiegene oder prunkvolle Villen stimmungsvoll und beschaulich geschildert, manchmal auch deren Interieurs. Er hielt sich nachweislich einige Male in Bad Ischl auf und ist dort in den Jahren 1907 bis 1925 immer wieder in der Hotel Pension Erzherzog Franz Karl abgestiegen. Koganowsky fand auch in den Parklandschaften Wiens und Umgebung malerische Motive, die er in zahlreichen charmanten Gemälden festhielt.

Er wurde in einer Rezension als „vortrefflicher Landschafter“ bezeichnet: „Seine Leistungen besonders auf dem Gebiet der Lichtmalerei (…) sind erstklassig (…). Seine Sammlung enthält eine Reihe herrlicher Landschaftsbilder, die durch die treffende Verteilung von hellstem Sonnenlicht und dunklem, lebendigem Schatten äußerst eindrucksvoll wirken.“ (Österreichische Illustrierte Zeitung, 8.6.1924, S. 12)

Der Künstler bevorzugt in seiner Palette harmonische Farbzusammenstellungen. Sein durchaus bewegter Pinselduktus bringt dabei eine eigene Dynamik ins Bild. In seiner großen Stimmungsmalerei geht er manchmal gezielt auf kleine Details ein, die das Umfeld des Motivs umso anschaulicher schildern und den Betrachter mit narrativen Momenten erfreut. Es ist das vergangene Flair der Jahrhundertwende, das in seinen Werken für immer festgehalten wurde.

VERFÜGBARE KUNSTWERkE

- FRÜHLINGSIDYLLE IM SALZKAMMERGUT -

- JOCHING IN DER WACHAU-