Richard harlfinger
VERFÜGBARE KUNSTWERkE
-RÖMERBRÜCKE (BEI SCHEIBBS)-
- DONAUKANAL | 1930 -
Richard HARLFINGER
„Landschaften von Richard Harlfinger fallen dadurch auf, daß sie von einem dominierenden Totaleindruck aus das Bild geben (...) so wie man sie in Wirklichkeit mit dem Schlag des Entzückens erlebt.“. Robert Musil, 1924
Anfangs noch der figuralen Malerei zugewandt, konzentrierte sich der Künstler früh auf die Landschaftsmalerei und erlangte hierbei seine besondere kunsthistorische Bedeutung. Er ist Farbdramatiker mit einem unverwelchselbarem Stil. Die Expressivität seiner Bilder begründet sich durch aussagekräftige Farbgestaltung, die durch starke Konturierung eine Überhöhung erfährt.
Er besuchte zuerst in Wien die private Malerschule H. Strehblow, setzte seine Ausbildung in München fort bis er ab 1899 in Mödling, bzw. Wien ansässig war. Seit 1906 war Harlfinger Mitglied der Wiener Secession, deren Präsident er 1918/19 wurde. Ab 1917 unterrichtete er an der Wiener Frauenakademie. Mitarbeit an der Ausgestaltung des Rathaus-Kellers in Wien. 1918 war er Kriegsmaler in Lublin. Harlfinger erhielt 1930 den Österreichischen Staatspreis. Er war der Ehemann der bedeutenden Malerin Fanny Harlfinger- Zakucka, Gründerin der Wiener Frauenkunst, der auch Helene Funke und Broncia Koller-Pinell angehörten.
Fanny und Richard Harlfinger um 1905, ÖNB/Bildarchiv Pk 5809
WERKE IN:
Belvedere, Wien
Wien Museum
Leopold Museum, Wien
Niederösterreichisches Landesmuseum, St. Pölten